In den letzten Tagen ist wieder einiges aufgeschlagen:
Eric Clapton: Crossroads
Wenn es eine Sammlung zu Eric Clapton gibt, die den Namen “Best of” wirklich verdient, dann ist es diese 1988 erschienene Sammel-Box mit 6 LPs, die die komplette Retrospektive von den Anfängen mit den Yardbirds bis zum Erscheinungsdatum 1988 aufzeigt. Mit 73 teilweise bis dato unveröffentlichten Stücken ein echtes Stück Musikgeschichte eines bemerkenswerten Musikers .
Al Jarreau – Fly Home
1978 erschien die Platte “Fly Home”, welche nicht die allerbeste Scheibe von Al Jarreau war aber mithin zu den besseren im oberen Spitzensegment gehörte und einen Grammy gewann (den Zweiten). Es macht immer wieder Spass Al Jarreau zuzuhören, wie er als Jazzvocalist seine Stimme als einzigartiges Instrument einsetzt. Sollte man gehört haben!
George Benson – Bad Benson
Wenn man sich mit einem markanten Funk-Jazz-Gitarristen auseinandersetzen möchte, kann ich George Benson und diese Platte von 1974 im Besonderen durchaus empfehlen.
Mein Lieblingsstück ist die lange Version von “Take Five”. An sich eine perfekte Platte ud für mich persönlich einfach sein bestes Werk, an dem sich andere Musiker seiner Zeit messen mussten.
Leider hat sich Benson ab Anfang der 80er Jahre zu sehr dem Kommerz und dem Diktat der Plattenfirmen untergeordnet und lange Zeit nur noch extrem seichten Jazz-Pop und Soul mit Gesang gemacht, dem man keine weitere Beachtung schenken sollte (grauenhafte DoLp: “Complete Benson”). Erst in den letzten 10 Jahren macht er ab und an durch interessante Auftritte mit Gastmusikern wieder positiv auf sich aufmerksam.
Foreigner – 4
Kein Meisterwerk der Musikgeschichte aber dennoch eine sehr prägnante LP der 80er Jahre und ein “must have” für mich. Sehr persönliche Erinnerungen hängen daran und bei “Waiting for a Girl like You” bekomme ich auch heute noch eine Gänsehaut obwohl ich recht selten emotional bin
Gentle Giant – Giant for a Day
Gentle Giant zählen zu den extrem interessanten aber leider wenig erfolgreichen Bands der 70er Jahre die durch eine sehr komplexe und experimentelle Musikalität im Stil des Progressive Rock mit Beimischungen von Jazz auf sich aufmerksam machten. Oftmals perfekter mehrstimmiger Gesang und der Einsatz über manchmal 30 Instrumente verlangen immer wieder ein offenes Ohr!
Steve Miller Band – Fly like an Eagle
1976 erschien diese Platte, die gleichtzeitig die erfolgreichste von Steve Miler wurde. Da braucht man nicht viel zu sagen: “Must have”
Stephane Grappelli & Elek Bacsik
So im Alter von 17 Jahren lernte ich durch einen Gitarristen die Musik von Django Reinhard kennen und war lange Zeit vom Sinti/Swing Jazz regelrecht besessen. Mit der Zeit habe ich mir von ihm alles an Tonmaterial auf CD gekauft, was ich bekommen konnte.
Stephane Grappelli war als Jazz-Geiger eine kaum wegzudenkende musikalische Ergänzung von Django. Irgendwann um 1995 trat er in der Philarmonie in Köln auf und ich bedaure immer noch sehr, daß ich es nicht geschafft habe hinzugehen, denn 1997 starb der 1908 in Paris geborene Musiker.
Diese DoLP ist eine wunderschöne Zusammenstellung seines späteren aber ebenso unübertroffenen Schaffens mit interesanten Gastmusikern.
Dazu genuscheltes