Helden der Arbeit!

Laut VDE Schlagmichtot sind in den Potentialausgleich eines Hauses im Hausanschlussraum alle elektrisch leitfähigen Teile einzubeziehen. Z.B. Wasserleitungen.

So sieht es richtig aus:

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Und so ein paar Bierchen später:

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Nein, nicht MEIN Haus … :-)

2m/70cm Dachantenne montiert

Gestern habe ich gut 6 Stunden damit verbracht, meine 2m/70cm Antenne endlich auf das Dach zu bringen, nachdem am Freitag die letzten benötigten Materialien angekommen waren.
Die Comet GP-95 hatte ich vor einiger Zeit nagelneu (nur eingelagert) bei eBay zur Selbstabholung für nur einen Euro ersteigert.

Gute 2 Stunden habe ich gebraucht, 25m Ecoflex 10 Kabel vom Dachboden durch den stillgelegten Kaminschacht im Dachboden bis in den Keller zu bekommen.
Nachdem das Zugseil erst problemlos durchflutschte, hakte es beim Nachziehen des Kabel angesichts der Kanten und bereits schon vorhandenen Kabel im Schacht erheblich.
Normalerweise braucht man dafür 2 Leute: einer zuckelt unten und einer oben ebenso.
Ohne Hilfe wurde es dann etwas nervenaufreibend und nach gut 20x vom Keller in den Dachboden ohne Erfolg habe ich dann ein sehr schweres Gewicht an das Zugzeil gebunden und oben quasi wie beim Angeln gezogen und nachgelassen bis das #$!6%^~ Hindernis endlich überwunden war.
Anschließend flutschte das Kabel dann fast butterweich duch.

Nächste Baustelle war, das Dach zu öffnen.
Mittlerweise weis ich ja, wie man das macht und da wir keine Dampfsperre oben haben sondern nur Isoliereung war es kein Problem, neben der Dachluke eine Pfanne gegen die Kunststoffpfanne mit Auslass zu tauschen und Mast, Masthalter sowie Antenne zu montieren. Das hat dann nochmal gut 2 Stunden gedauert und im Keller brauchte ich dann “nur” noch ein 40cm tiefes Loch neben dem Kaminauslass in mein Arbeitszimmer zu bohren und das Kabel final dorthin zu legen.

Am Abend sag ich aus wie ein Schornsteinfeger.
Nicht nur der Reststaub aus dem Kamin sondern auch die Staubschichten im Dachboden haben mich schwer ergrauen lassen *gg* und auch die Dusche sah später ziemlich schwarz aus :-)

Am späten Abend habe ich dann noch ein längeres QSO mit DC6KA, der mit mir sein erstes QSO seit 20 Jahren führte, seit er damals sein Funkgerät aus familiären Gründen aus der Hand gelegt hatte.

Also prima – Antenne funktionert!

Das Lied vom Fundament

Fest zementiert in der Erden
Steht der Antennenhalter aus Stahl gebrannt
Heute muß der Beton fertig werden!

Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben!
Doch der nasse Segen kam erst mal von oben….

Wie dem auch sein …
Um 17:30 Uhr hatte sich das Gewitter soweit beruhigt, daß ich endlich wieder in den Garten konnte.
Gut zwei Stunden lang hab ich dann 10 Sack Zement und 60 Liter Kies in tief gebuddelte Löcher versenkt.
Sieht auf dem Bild nicht unbedingt nach viel Arbeit aus.


Dann noch 20 Minuten Baustelle aufräumen, Geräte abspritzen und Werkzeug wegräumen.
Jetzt muss das Ganze bis zum nächsten Wochenende abbbinden, damit ich dann mit dem obenen Teil vom Antennenhalter weitermachen kann.

Und ich geh mich jetzt auswringen :-)

Unterer Teil vom Masthalter.
Fundamenttiefe 100, Breite je 45


4 Abspannpunkte mit 10er Gewindestange für Gewindekopf
Fundamenttiefe ca. 50 und jeweils 1 Spaten Breit/Lang


Plattenwühltisch

Ich habe etwas gegen die übliche vertikale Plattenaufbewahrung, da ich immer den Hals verdrehen muss , um die Titel zu erkennen – wenn sie so überhaupt erkennbar sind,

Also reifte in mir der Plan, meine wichtigsten Schallplatten in Wühltischmanier aufzubewahren und möglichst noch einen Deckel dafür zu haben, damit ich diese bei staubigen Arbeiten luftdicht abschließen kann.

Leider gibt es da nichts Fertiges – also muss der Handwerker selber ran.
On der Platzverhältnisse musste ich einen Kompromiss zwischen Größe und Menge treffen und so habe ich gemessen und konstruiert – wohl an die 5 Minuten.  Die Aussenmaße sind 105 x 60 x 20 – also drei Reihen mit ordentlich Platz.

Ab zum Baumarkt und mir 15er OSB Platte zusägen lassen. Der Materialpreis betrug ca. 40 Euro, Schrauben etc. hatte ich eh auf Lager.
OSB Platten sind billiger als Multiplex und stabiler als Rohspanplatte – Optik ist Ansichtsssache, aber mir gefällt´s!

Beim Zusammenleimen musste ich dann doch derbe fluchen: Der Auszubildende an der Sägemaschine bei Obi in Leverkusen hat sich bei 4 Brettern um glatte 1,5mm vermessen, welche ich dann mit der Oberfräse erst mal wieder runterhobeln musste.  Das nächste Mal werde ich vor Ort nachmessen!!!

So, daß Untergestell ist somit schon mal fertig, den Deckel leime ich mir im Laufe der nächsten Woche zusammen.

In das hübsche Gestell pasen ca. 600 Platten, wo ich endlich – wie gewünscht – so suchen und wühlen kann, wie es mir am besten gefällt. Zum Nachbau empfohlen :-)

Katzenklappe

Heute habe ich dann die Katzenklappe in unsere Wohnungstür eingebaut, damit die Tiere selbstständig rein und raus können…
Die Größe reicht für kleine Hunde .. oder halt auch für grosse, adipöse Katzen :mrgreen: