Premiere – Heute habe ich im Rahmen meinen Engagementes in der Jugendausbildung des Amateurfunkvereins zum ersten Mal eine Jugendgruppe des THW betreut.
Die Kinder/Jugendlichen mussten als erstes die verschiedenen elektronischen Bauteile kennenlenernen, haben sich an alten Platinen im Entlöten geübt und im Laufe des Tages bauten wir zwei kleinere Bausätze auf.
Ich hätte nie geahnt, das einen zehn Kinder sieben Stunden am Stück auf Trab halten können. So oft wie ich mich im Kreise drehen musste um allen Anfragen gerecht zu werden hätte ich eigentlich ein Schleudertrauma erleiden müssen
Auf der anderen Seite war ich froh, das alle Kinder großes Interesse an der Materie hatte und sich die ganze Zeit mit viel Freude und Geschick beteiligten …
Ich freu mich jedenfalls schon auf den nächsten Aktionstag!

Puhh .. das was nachfolgend wie ein wilder Haufen Kupferrohre aussieht ist eine sogenannte QuadriifilarHelical Antenne (kurz QFH) zum Empfang zirkular polarisierter Ausstrahlungen von überfliegenden Wettersatelliten (NOAA) für meinen ebenfalls im Bau befindlichen Empfänger.
Benötigt wurde ein HT-Wasserrohr, 5 Meter Kupferrohr 12mm und 8 90 Grad-Verbinder- also alles aus Sanitär-Material. Kupfer ist das beste Antennenmaterial und das HT-Rohr ein sehr stabiler, verwitterungsfester Isolator und Träger.
Was hab ich geflucht!
3 Tage herumgebogen, auseinandergefallen, umgekippt und ….arghhhh … endlich alles verlötet.
Ich denke ich hab den Dreh raus. Die Rohre müssen in einem knappen Halbkreis geformt werden (in meinem Fall half ein Stuhlrücken als Form) und anschließend gegeneinander verspannt werden. Hört sich einfacher an als es ist, denn das kostet jede Menge Kraft.
Es gibt zwar für das Handwerk spezielle Kupferrohr-Biegevorrichtungen aber die Kosten eine Menge Geld und lohnen nur in der Massenproduktion.
Was jetzt noch kommt ist die exakte Justierung, Verkabelung, der äussere Balun, eine N-Anschlussbuchse sowie wetterfeste Lackierung.


Vor längerer Zeit bin ich durch die Arbeit in Leverkusens letzten Elektronikladen zur Funktechnik gekommen.
Damals war CB-Funk noch sehr verbreitet und auch ich habe mir eine 5/8 auf das Dach gestellt und mit meiner AE8000 Funk und PR unsicher gemacht.
Mein Spieltrieb wurde aber größer und so wollte ich mich auch mit anderen Wellenbereichen und Betriebsarten beschäftigen. Zunächst begann ich mit einem Scanner und einem Kurzwellengerät dem Empfang von RTTY, PSK31, SSTV auf UKW und KW – später auch noch mit Satellitentracking und NOAA Wetterfaxempfang. Beim Antennenbau arbeitete ich mich durch den Rothammel und erarbeitete mir verschiedenste elektronische Hilfsmittel.
Eigentlich war ich auch schwer entschlossen, die gr0ße Amateurfunklizenz zu machen und hatte mit dem Icom IC746 ein wahnsinig gutes Gerät zu Hause stehen. Leider war zu der Zeit die CW (Morse) Prüfung in geben und hören noch Pflicht. Und daran bin ich letztendlich auch gescheitert. Es gibt einfach Dinge, die ich nicht beherrsche und das gehört halt dazu.
Mittlerweile haben sich die Bedingungen zum Entzetzen der Hardlinder geändert, so das CW keine Pflichprüfung mehr für die neuen deutschen A &E Klassen ist.
In Leverkusen ist der Ortsverband G11 des DARC mittlerweise fest in die Räume des THW an der Schlangenhecke eingezogen.
Vor zwei Wochen bin ich dann als Gast zu einem Monatstreffen (OV-Abend) gegangen um mir ein Bild davon zu machen.
Kurzum – es hat mir sehr gut gefallen und ich denke, ich werde dort mitmachen und auch Mitglied im IGEL E.V. werden, welcher der Forderverein ist, der die Räume finanziert.
Ab Januar startet in den Räumen der neue Lizenzkurs und ich hoffe, dann irgenndwann Mitte 2010 die Prüfung abzulegen.
Ich mache hier mal interesenshalber Fremdwerbung für meinen Auftraggeber:
Das nach einem Jahr Restaurationszeit widerbelebte Orange Mischpult liegt leider aufgrund Platzmangel Bombensicher verpackt im Lager.
Mein Auftraggeber hat sich nun schweren Herzens dazu entschlossen, es zu verkaufen.
Baujahr 1971 / Construction Year 1971
15 Kanäle / 15 Channels
Seriennummer “6″ !!! / Low Serial Nr. “6″ – one of the first!
Elektronik ist im Jahr 2008 aufwendig restauriert und das Cab bei Orange in UK mit dem Original-Vinyl neu bezogen worden
Vollständiger, originaler Zustand und Einsatzbereit
The Electronics was repaired and recapped in 2008 and the cab got a new original vinyl coat from Orange in UK (they worked !one! year on it).
Complete and original condition, just ready to put it in the Studio!
Unseres Wissens nach gibt es in diesem erstklassigen Zustand keines dieser Mischpulte mehr. Ein echtes Sammlerstück
Wo know NO other vintage Orange Mixing desk in this unique Condition. A reals collectors piece!
Pleas ask for Price!
More detailed pictures on request

Ich verweise im übrigen auf diese Threads / for more information take a look here:
http://www.bryx.de/2007/11/orange-15-channel-mixer-von-1971/
http://www.bryx.de/2008/09/orange-mx15-teil-2/
http://www.bryx.de/2008/12/ich-habe-fertig-orange-mx-15-teil-3/
Mal eben zwischendurch zwei kleine Dinge aus der Werkstatt:
Ein Röhren-Mikrofonverstärker der VEB Funkwerke Leipzig, Baujahr 1957
Noch prima in Schuss und sauberer Klang. Kondensatoren gewechselt und umgebaut auf Chinch.


(Noch) nicht gut in Schuss aus den Untiefen eines feuchten Kellers: Ein kleiner Röhrenverstärker der Firma Teladi; Baujahr ca. 1952/53.
Da wird noch einiges an Arbeit fällig werden!




Dazu genuscheltes