Wenn Du willst, das Gott schallend lacht, dann erzähle ihm von Deinen Plänen
Blaise Pascal
Und wieder neigt sich eine Woche dem Ende zu.
Für einige Menschen eine Woche voller Ereignisse und neuer Erlebnisse, für viele andere eine Woche ohne Grund sie zu reflektieren.
Dabei ist jeder Tag, jede Woche und jeder Monat ein neuer Grund, sich zu freuen. Freude, noch zu leben, gesund zu sein, eine Familie zu haben, zu lieben und/oder geliebt zu werden.
Es fallen einem immer viele Gründe ein, das Vergangene am Negativen zu messen, dabei ist es gerade wichtig, sich an den guten Erinnerungen festzuhalten und von diesen zu profitieren.
Schlechtes kommt von alleine, Positives muss man sich ehrlich erarbeiten.
Immer wenn ich meine, es ginge mir nicht besonders gut, erlebe ich um mich herum leider Menschen, denen es schlechter geht.
Das soll mir keinen Auftrieb geben sondern mahnen, mich mit dem zufrieden zu geben , was mir das Leben gegeben hat und daran zu arbeiten, es weiterhin zu verbessern.
Und wenn mir dann noch etwas an Kraft und Lebensmut übrigbleibt, gebe ich es gerne denen weiter, die diese benötigen.
Ob dort jemand ist, der in seiner Lebenssituation Trost und Zuwendung braucht, in Krankheit und Dunkelheit anderen die Einsamkeit und Verzweiflung zu nehmen oder in einem bescheidenen Maße materiell helfen zu können, eine Situation zu verbessern - jede gute Tat kann nur Gewinner und Glück hervorbringen.
Es ist auch nicht wichtig, was man macht – man sollte nur bereit seit, für andere da zu sein, wenn sie einen brauchen. Wenn nur ein kleiner Bruchteil der Menschen einen Bruchteil ihrer Zeit sinnvoll dazu einsetzt, selbstlos anderen Menschen zu helfen, könnte die Welt um uns herum viel besser aussehen.
Wäre es nicht ein Anreiz, im Glück der Anderen sein eigenes zu Finden?
So wünsche ich aus dieser Plattform heraus all denen die es benötigen, Kraft, Gesundheit und einen positiven Start in eine neue Woche.
Wäre es nicht einfach, wenn man einen Schalter umlegen könnte um Erinnerungen einfach auslöschen zu können?
Trägt nicht jeder von uns mindestens einen dunklen Fleck des Schmerzes in sich herum, den man gerne loswerden möchte?
Ein Klick und schon ist man wieder frei von Ereignissen, die uns belasten.
Schön wäre es – mag man sich denken – aber diesen Schalter haben wir nicht.
Wohl zu Recht.
Wir können es uns nun mal nicht ausuchen, welche Vergangenheit wir haben. Was geschehen ist ist geschehen stellt einen unwiederufbarern Teil unserer selbst und der Seele dar.
Verblassen werden diese Erinnerungen nie so richtig und oft stellen sie Narben dar. Lange Zeit merkt man die Narben nicht aber dann ändert sich das Wetter und dann fangen sie an zu jucken und zu schmerzen und erinnern und an die alten Verletzungen. Der Schmerz darf sein aber die Verletzung darf nicht wieder aufbrechen.
Dafür müssen wir kämpfen und Kraft aus der Erfahrung gewinnen, daß man zwar vergeben aber nicht vergessen darf. Jede Erfahrung, auch wenn sie noch so negativ für uns war, ist ein Stein auf der Strasse des Lebens.
Manche Steine sind vielleicht spitz und tun weh und über andere stolpert man leicht aber dennoch mus der Weg weitergehen während das innere Auge lernt, besser auf die Steine aufzupassen, auf die man tritt und man der Zeit dadurch lernt, daß es oft besser ist, manche Hindernise zu um- oder übergehen.
Der Geist wird wacher, das Auge schärfer.
Dazu genuscheltes