Momentan ist hier leider Blogpause.
Meine Frau liegt seit über einer Woche im Krankenhaus und wurde operiert, daher habe ich zur Zeit jede Menge anderes zu tun.
Aber ich weis, das ich ihr nächstes Mal kein Telefon mehr aufs Zimmer legen lasse…!!
Gestern habe ich bis weit über 1 Uhr Nachts ferngesehen (Strohwitwers Glück) und daher den Wecker abgeschaltet um mal das extreme Glück zu genießen, so richtig ohne Störung auszuschlafen.
Sontag 7:50 Uhr – DüdelütDüdelütDüdelüt – Telefon
Arghlglgl … Zombihaft wanke ich mit Sandsäcken in den Augen zum Telefon, wo mich auf der anderen Seite eine extrem wache Frau begrüßt und mir erzählt, das sie schon auf ist, bereits Frühstück bekommen hat und mir nun einen guten Morgen wünschen möchte (ohne vorher auf die Uhr gesehen zu haben)…..
9:30 Uhr in dem Augenblcik, wo ich mein Frühstücksei pelle macht es DüdelütDüdelütDüdelüt. Meiner noch viel wacheren Frau fällt ein, das ich ihr nacher noch eine neue Zahnpasta mitbringen soll. Das übliche Tara und 5 Minuten später ist mein Ei leider schon kalt…
11:00 Uhr Ich ziehe mich gerade an um wählen zu gehen, habe gerade meinen linken Schuh halb an, als DüdelütDüdelütDüdelüt…
Meiner Holden fällt ein, das sie noch Salbe und Zahnseide braucht und die Batterien vom MP3 Player alle sind.
17:00 Uhr Nach Besuch im Krankenhaus mit Eis und Gesellschaftsspielen bin ich wieder zu Hause. Auf dem Sofa fallen mir die Augen zu. Muss wohl mal ´ne Stunde Siesta machen.
Kaum schlägt mein Haupt auf dem Federkissen auf – DüdelütDüdelütDüdelüt.
Wer wohl – na die Angetraute natürlich.
Ahnähhhhhhh … issjanichwahr. Die Frau hat echt Talent damit…
Wie schön zu wissen, das sie Mitte nächster Woche wieder rauskommt.
Unglaublich was es so gibt.
Das es Leute gibt, die ernsthaft Klingonisch lernen und damit kommunizieren mag ja heute fast schon normal sein und gibt auch nur einen Nerd-faktor von knapp 20
Gestern lag mal wieder ein bemerkenswerder Film im Recorder.
Wer vermutet in der mittelalterlichen Kulisse von Brügge schon den Stoff für einen Killerfilm?
Denn genau hier landen die beiden irischen Auftragsmörder Ken und Ray nach einem vermasselten Auftrag um Gras über die Sache wachsen zu lassen und gleichzeitig noch den einen oder anderen ungewöhnlichen Auftrag zu erledigen.
Unterschiedlicher können die Charaktere der beiden Protagonisten nicht sein, denn Ken genießt die Stadt als Tourist während Ray “das beschissene Kaff” stinklangweilig findet.
Auch der Auftrag in Brügge läuft schief und findet ein unschuldiges Opfer, was eine Kette sehr ungewöhnlicher Ereignisse anstößt.
Mit einer gewaltigen Prise schwarzen Englischen Hunmors, gewürzt mit rassistischen, koksenden Zwergen, einäugigen Skinheads, flaschenschwingenden Ehefrauen und tiefsinnigen Dialogen die wie eine Hommage an Tarantino anmuten, will sich dieser Film mit keinem anderen Werk vergleichen lassen.
Beunruhigend ruhig und harmonisch kommt der Plot daher, der Gewalt säht und Tod erntet.
Irgendwie erinnert er an ein Stück von Shakespeare.
Moral, Liebe und Freundschaft, Tod und Sühne, Wahnsinn und Harmonie vermengen sich zu einem Gewebe, das einem bis zum Ende fest einhüllt und nicht mehr loslässt.
Dazu genuscheltes