Monatsarchiv: September 2008

Wir haben immer noch zu viel Geld…

KfW überwies 300 Millionen Euro an den Pleitegeier Lehman


“Kapital versenken” – das neue Spiel von BRD – ein Spass für Jung und Alt

:???:

Ein wahres Wort

Ih habe gestern das Hörbuch “IWOZ” gehört, die Autobiographie von Steve Wozniak, dem ursprünglichen Kopf von Apple und dem Erfinder des Personalcomputers mit Tastatur und Bildschirm (Im Übrigen sehr insteressant und technisch hinterlegt erzählt).

Im Gegensatz zur Biographie von Steve Jobs kommt mir “Woz” wesentlich glaubwürdiger und bescheiden-bodenständiger vor. Und so gibt er sich auch. Auch spricht er nie im Groll gegen die Lügen die über ihn verbreitet wurden sondern versucht sehr gradlinig zu erzählen, wie es wirklich war…

Rational hatt er auf einen Punkt gebracht, warum Apple seine Marktherrschaft ab 1980 an IBM abtreten musste:
Der Apple III, der von nur von Marketingexperten ausschließlich unter dem Gesichtpunkt der Kostenminimierung und des Designs entwickelt wurde, hatte so viele Macken und Ausfälle, daß dieser ein Flop und eine Multimillionendollerfehlinvestition wurde. Gerade die Zielgruppe der Geschäftleute wurde dadurch so verärgert, daß IBM mit Qualität in diese Bresche springen und Apple somit für immer sehr wichtige Marktanteile abnehmen konnte.
Der Rest ist Geschichte.
Wäre es anders gelaufen, wäre IBM heute nur unter “ferner liefen” aufgeführt…

Nachhaltig hat mich der Satz von “Woz” im Nachspann beeindruckt, den ich hier nur sinngemäß weitergeben möchte:

“… wenn Du etwas kannst und wirklich etwas erreichen willst, dann arbeite alleine.
Arbeite nie mit Vorgesetzten, in einem Gremium oder als einer unter vielen die Dich immer wieder ausbremsen und deine guten Ideen verwerfen werden …”

Nun gut, so hatte ich es seit 1991 auch gehalten. Ich bin zwar nicht erfolgreich aber beruflich immer noch zufrieden, weil ich es mir leisten kann, immer wieder auf eigene Ideen zurückgreifen zu können und mir die Zeit nehmen kann, diese zu verwirklichen.

StVO § 41 Abs. 2 Nr. 2; § 49 Abs. 3 Nr. 4

Es scheint sich wohl vermehrt verbreitet zu haben, daß das Befahren einer Einbahnstrasse entgegen der Fahrtrichtung per KFZ dann legal ist, wenn man dies im Rückwärtsgang ausführt.
Da frage ich mich, wie die 2-3 Gehirnzellen dieser Fahrzeugführer es geschafft haben, sich durch die Theoretische Prüfung zu murksen.

Besonders häufig sehe ich diese Vorgehensweise übrigens bei Taxifahrern. Kein Vorurteil sondern schlichte Beobachtung.

Habe ich das bisher nur als Beobachter erlebt, so war ich heute mal Betroffener auf der anderen Seite:
Während ich in eine elendig lange und sehr enge Einbahnstrasse einbiege, sehe ich so 200 Meter entfernt ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse im nicht sehr langsamen Rückwärtsgang die Strasse befahren – also mir entgegen!

Ich denke mir “Komm blos Du Pappnase” und fahre normal weiter, bis der Rückwärtsfahrende vor mir hindernisbedingt Bremsen muss. Ich winke freundlich, während von vor mir erst ein Vogel gezeigt und dann wischende Bewegungen ausgeführt werden, die wohl bedeuten sollen, daß ICH ausweichen soll. Wohin bitte?
Ich lache, zeige ebenfalls einen Vogel, deute nach vorne und verschränke demonstrativ die Arme vor der Brust.
Ich liebe nonverbale Kommunikation.

Vor mir geht die Wagentüre auf, ich hebe meine Kamera, die neben mir auf dem Sitz liegt aber bevor ich diese zur Beweisssicherung einschalten kann, erfasst der Mensch vor mir die Situation, wirft sich wieder in den Wagen und braust – diesemal in der richtigen Richtung aber dafür mit deutlich mehr als 30kmH – davon.

Naja, daß Befahren der Einbahnstrasse ist noch eine OWI für 20 Euro, Nötigung im Strassenverkehr dagegen schon eine Straftat. Das kostet nicht nur zeitlich den Führerschein sondern auch richtig Geld .
So viel hat der domestizierzte Primat am Steuer vor mir dann wohl doch kapiert…

Na, der Tag fängt ja gut an…

Demenz?!

Gestern vergaß ich meinen Chip im Einkaufswagen, und heute suche ich schon den ganzen Tag meine DigiCam und weis beim besten Willen nicht, wo ich das Ding gelasen habe. Blackout.
Vielleicht liegt die Demenz  auch am Blutzucker. Die momentane Medikamentenumstellung lässt meine Werte bis auf 400mg/dl steigen, momentaner Wert ist 280.

Deutsch Bank “schluckt” Postbank

Auch wenn die Deutsche Bank beschwichtigt, daß der Anteilseinkauf bei der Postbank keine Auswirkungen auf die Kundenstrukturen der Postbank haben wird, befürchte ich langfristig genau das Gegenteil.
Ein Bank wie die D.B. die nur die interessante Geschäftskundensparte fördert und ausschließlich auf Rendite aus ist wird sich den leckeren Topf Honig ab dem Zeitpunkt, wo der Anteil vorraussichtlich ab 2011 über 50% steigt nicht mehr länger mit den lästigen Kleinkunden versalzen wollen.

Ich würde jetzt schon Wetten abschließen, daß bei dem vorauszusehenden “Umbau” der Postbank ab 2012  das große Heulen und Zähneklappern losgeht, denn ab spätestens da ist schluss mit dem Bürgerfreundlichen Konto und den niedrigen Kosten.

Ich persönlich würde – hätte ich ein Postbank-Konto – dieses so schnell wie möglich auflösen und ein gewöhnliches aber durchsichtiges Sparkassenkonto vorziehen.  Aber ich bin ja bereits gut untergebracht und mache mir dabei gar keine Sorgen…