Monatsarchiv: Januar 2008

Wir nehmen keine Aufträge an!

Im Zusammenhang mit unseren Hauplänen fällt mir wieder unangenehm die Geschichte ein, als wir vor ein paar Jahren unsere Sonnenterasse im ersten Stock saniert haben und eine neue Zugangstreppe sowie Balkonelemente nach Mass brauchten.
Ganz naiv dachte ich mir, daß ich einen metallverarbeitenden Betrieb anrufe, die mir ein Angebot machen und fertig ist die Laube.
Pustekuchen!
Die ersten zwei oder drei Anrufe kam ich noch nicht mal dazu mein Anliegen richtig auszuformulieren, da würgte man mich ab mit “Wir nehmen keine Aufträge von privaten Personen an”.
Beim nächten Betrieb schnauzte man mich an “Jaja, nur Preisvergleiche einholen und dann den Billigsten nehmen – nicht mit uns!”
Und so ging es weiter:
- “Schicken Sie uns eine korrekt bemaßte Architekenzeichnung zu”
- “Ich dachte Sie kommen hierhin, messen auf und fangen dann an zu arbeiten?”
- “Da geht nicht, wir haben zu viel zu tun”
Viele Betriebe wollten jemanden vorbeischicken, die haben sich aber wohl alle verlaufen. Auch die versprochenen Rückrufe endeten in der Servicewüste Gobi und nachdem ich dann wohl an die 20(!) vergebliche Versuche gestartet habe, einen kompetenten Betrieb in Köln zu finden, der auch normale kleine Arbeiten unter 100.000 Euro Auftragsvolumen von Privat annimmt und sogar herauskommt um Maß zu nehmen wurde ich endlich fündig.
Zwar existierte diese Firma erst in Dormagen(!) aber wenigstens hat sie schnell, kompetent und ohne Pfusch und Verspätungen die Treppe als auch die Balkonelemente nach Maß gefertigt, geliefert und montiert.

Und da klagt das Handwerk über Auftragsmüdigkeit …

Velvet Underground – Unripened (Acetat Bootleg)

2006 wurde über eBay die teuerste Schallplatte der Welt für 155.000 USD versteigert. Es handelte sich um die Urverson der berühmten Platte “Velvet Underground & Nico”. Noch genauer – es war eine Acetatkopie der ersten Studioaufnahmen Aufnahmen und ist damit ein absolutes Unikat.
Endlich gibt es für die Fraks auch eine Nachpressung dieser Platte, die den Status eines Bootleg hat und laut vieler Meinungen wesentlich besser klingen soll als die spätere Endversion.

Ich warte erst mal auf die notwendige Ruhe, dann werde ich sie mir erst anhören.
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Albträume

Meiner Familie geht es nicht besser als mir: Seit wir uns innerlich bereits für ein bestimmtes Haus in Leverkusen Küppersteg entschieden haben sind wir ebenso unisono innerlich bereits mit Umbau und Umzug beschäftigt, obwohl wir erst nächste Woche Freitag einen Termin mit den Sanitärinstallateur haben, der unseren geplanten Badumbau in die Tat umsetzen soll, wenn es denn funktioniert.
Phuuuu … die letzten zwei Nächte habe ich im Traum bereits Mauern eingerissen, Laminat verlegt  und mich um die Katzenleiter für unsere Vierbeiner gekümmert.  Vom geplanten Aussenbalkon mal ganz zu Schweigen.

Ich bin gerädert! :-)

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Viele neue alte Platten

In den letzten Tagen ist wieder einiges aufgeschlagen:

Eric Clapton: Crossroads
Wenn es eine Sammlung zu Eric Clapton gibt, die den Namen “Best of” wirklich verdient, dann ist es diese 1988 erschienene Sammel-Box mit 6 LPs, die die komplette Retrospektive von den Anfängen mit den Yardbirds bis zum Erscheinungsdatum 1988 aufzeigt. Mit 73 teilweise bis dato unveröffentlichten Stücken ein echtes Stück Musikgeschichte eines bemerkenswerten Musikers .

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Al Jarreau – Fly Home
1978 erschien die Platte “Fly Home”, welche nicht die allerbeste Scheibe von Al Jarreau war aber mithin zu den besseren im oberen Spitzensegment gehörte und einen Grammy gewann (den Zweiten).   Es macht immer wieder Spass Al Jarreau zuzuhören, wie er als Jazzvocalist seine Stimme als einzigartiges Instrument einsetzt. Sollte man gehört haben!

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George Benson – Bad Benson
Wenn man sich mit einem markanten Funk-Jazz-Gitarristen auseinandersetzen möchte, kann ich George Benson und diese Platte von 1974 im Besonderen durchaus empfehlen.
Mein Lieblingsstück ist die lange Version von “Take Five”. An sich eine perfekte Platte ud für mich persönlich einfach sein bestes Werk, an dem sich andere Musiker seiner Zeit messen mussten.
Leider hat sich Benson ab Anfang der 80er Jahre zu sehr dem Kommerz und dem Diktat der Plattenfirmen untergeordnet und lange Zeit nur noch extrem seichten Jazz-Pop und Soul mit Gesang  gemacht, dem man keine weitere Beachtung schenken sollte (grauenhafte DoLp: “Complete Benson”).  Erst in den letzten 10 Jahren macht er ab und an durch interessante Auftritte mit Gastmusikern wieder positiv auf sich aufmerksam.

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Foreigner – 4
Kein Meisterwerk der Musikgeschichte aber dennoch eine sehr prägnante LP der 80er Jahre und ein “must have” für mich. Sehr persönliche Erinnerungen hängen daran und bei “Waiting for a Girl like You” bekomme ich auch heute noch eine Gänsehaut obwohl ich recht selten emotional bin :-)

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Gentle Giant – Giant for a Day
Gentle Giant zählen zu den extrem interessanten aber leider wenig erfolgreichen Bands der 70er Jahre die durch eine sehr komplexe und experimentelle Musikalität im Stil des Progressive Rock mit Beimischungen von Jazz auf sich aufmerksam machten. Oftmals perfekter mehrstimmiger Gesang und der Einsatz über manchmal 30 Instrumente verlangen immer wieder ein offenes Ohr!

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Steve Miller Band – Fly like an Eagle
1976 erschien diese Platte, die gleichtzeitig die erfolgreichste von Steve Miler wurde. Da braucht man nicht viel zu sagen: “Must have”

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Stephane Grappelli & Elek Bacsik
So im Alter von 17 Jahren lernte ich durch einen Gitarristen die Musik von Django Reinhard kennen und war lange Zeit vom Sinti/Swing Jazz regelrecht besessen. Mit der Zeit habe ich mir von ihm alles an Tonmaterial auf CD gekauft, was ich bekommen konnte.
Stephane Grappelli war als Jazz-Geiger eine kaum wegzudenkende musikalische Ergänzung von Django. Irgendwann um 1995 trat er in der Philarmonie in Köln auf und ich bedaure immer noch sehr, daß ich es nicht geschafft habe hinzugehen, denn 1997 starb der 1908 in Paris geborene Musiker.
Diese DoLP ist eine wunderschöne Zusammenstellung seines späteren aber ebenso unübertroffenen Schaffens mit interesanten Gastmusikern.

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We´ve done it!

Es ist vollbracht.
Gestern wurde der notarielle Kaufvertrag mit dem Käufer unseres Hauses besiegelt. Unser Übergabetermin ist der 31.06. und unsere persönliche Deadline zum Kauf unseres Hauses haben wir auf Ende März gelegt, da incl. Verträge, Ämter und Umzug mindestens 2 Monate kalkuliert werden müssen.
Zudem werden wir wohl ein oder zwei Sachen am neuen Haus umbauen müsses, so daß wir auch dafür etwas Vorlaufzeit brauchen werden.
Jetzt heist es: Rennen ohne Ende :-(